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Kein Konkurrenzdenken, kein Ellenbogen – jeder hilft jedem, so gut er kann.
Silke Mühlberg
Front Office bei Procilon
Interview

Fair, aufstrebend, modern: Silke Mühlberg über fast 20 Jahre bei Procilon

Silke, wie bist du zu Procilon gekommen und wie hat sich deine Rolle entwickelt?

2007 habe ich in der Buchhaltung angefangen – erstmal drei Tage die Woche, weil meine Kinder noch klein waren. Irgendwann wurden es mehr Stunden, und weil jemand aushilfsweise fürs Front Office gesucht wurde, habe ich beides gemacht: Zwei Tage dort, drei Tage hier. Als unsere Frontoffice-Kollegin letztes Jahr in Rente ging, war klar: Das ist jetzt mein Bereich.

Für mich hat dieser Wechsel sehr gut gepasst. In der Buchhaltung arbeitest du konzentriert, abgeschottet, eine Aufgabe nach der anderen. Am Front Office weißt du morgens nie, was der Tag bringt. Jeder Tag ist anders. Das ist genau das, was mir liegt.

Kein Tag ist wie der andere

Was braucht man für deinen Job?

Vor allem Flexibilität. Du weißt nie, was im nächsten Moment auf dich zukommt: Eine Havarie, ein Handwerker, der sofort gerufen werden muss oder ein Einkauf für drei Standorte gleichzeitig – Berlin, Karlsruhe, Leipzig. Man muss schnell denken und schnell handeln.
Und du brauchst Freude an Menschen. Ich stehe den ganzen Tag vorne, bin sichtbar und ansprechbar. Das ist keine Belastung für mich – im Gegenteil. Der Kontakt, die Abwechslung, das Unvorhersehbare: genau das macht die Arbeit aus und langweilig war es hier noch nie.

Die Zeit verging wie im Flug

Was hält dich seit fast 20 Jahren?

Wenn ich ehrlich bin: Es fühlt sich nicht an wie 20 Jahre bei einem Unternehmen. Als ich anfing, waren wir 14, 15 Leute, inhabergeführt, kleines Büro in der Stadt. Dann der Umzug nach Taucha, in diese alte Villa mit dem parkähnlichen Garten. Heute sind wir ein ganz anderes Unternehmen mit einer anderen Größe, anderen Strukturen und einer anderen Führung. Das Unternehmen entwickelt sich und ich wachse mit. 
Aber das Klima ist geblieben und das ist das Entscheidende. Es passt einfach gut zu meinem Leben – und Procilon macht vieles dafür, dass es so bleibt: Freiheiten in der Arbeitszeitgestaltung, auch Homeoffice-Möglichkeiten und vor allem ein fairer Umgang auf allen Ebenen. 

Ich gehe sehr gerne auf Arbeit – mit viel Freude. Das muss man wirklich so sagen.

Kein Konkurrenzdenken, kein Ellenbogen

Wie würdest du das Miteinander bei Procilon beschreiben?

Fair. Kein Konkurrenzdenken, keine Boshaftigkeiten. Jeder hilft jedem, so gut er kann. Das war eigentlich schon immer so – quer durch alle Veränderungen, durch alle Geschäftsführerwechsel, durch alles Wachstum.
Hinzu kommt, dass viele Kolleginnen und Kollegen genauso lange da sind wie ich. Über die Jahre kennt man sich, vertraut sich, weiß, worauf man sich verlassen kann. Und das gilt auch für die Geschäftsleitung: auf Augenhöhe, korrekt, immer ein offenes Ohr. Das kann man aus meiner Sicht fast nicht mehr verbessern.

Kein Konkurrenzdenken, kein Ellenbogen – jeder hilft jedem, so gut er kann.

Jung und alt – und alle voneinander

Procilon wächst stark. Wie nimmst du das wahr?

Was ich mir wünschen würde: dass man neue Kolleginnen und Kollegen noch etwas greifbarer kennenlernt. Bei dem Tempo, in dem die Firma wächst, wird es schwieriger, Gesichter und Namen zusammenzubringen – besonders wenn viele remote arbeiten. Das ist keine Kritik, eher ein Wunsch. Dass man einfach noch einen Schritt näher zusammenrückt.
Was ich sehr schätze: wie bunt gemischt das Unternehmen ist. Kollegen über 60, Berufseinsteiger, alle dazwischen. Die Jüngeren profitieren von den Älteren, die Älteren von den Jüngeren. Das klingt wie eine Floskel, aber hier stimmt es wirklich. Diese Diversität hält einen jung.

Leipzig – attraktiv, anbindungsstark, unterschätzt

Silke, du bist Ur-Leipzigerin. Ist Leipzig ein guter Standort für ein Unternehmen wie Procilon?

Auf jeden Fall. Leipzig hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt – die Stadt zieht Menschen an, auch von weit her. Und das merkt man auch bei Procilon: Es kommen Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen-Anhalt, aus ganz Deutschland. Die Anbindung und Infrastruktur stimmt einfach.
Der Umzug in die Innenstadt hat noch mal einen anderen Charme dazu gebracht. Mittags kurz über den Markt, nach der Arbeit noch einen Abstecher in die Stadt – das ist ein echter Mehrwert. Für Bewerberinnen und Bewerber ist ein Standort mitten in Leipzig sehr attraktiv.
Wer mit dem Auto kommt, hat mit unseren über zehn Stellplätzen eine faire Chance, auch in der Leipziger Innenstadt einen Parkplatz zu finden. Ich bin inzwischen auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen und würde es nicht mehr tauschen wollen.

Ein Standort mitten in der Stadt ist für Bewerberinnen und Bewerber schlicht attraktiver.

Procilon in drei Worten – welche wären das?

Fair. Aufstrebend. Modern.